Wien, Österreich

©2019 Unfried Wein

WEIN ALLGEMEIN

GESCHICHTE

Es ist bewiesen, dass bereits die Kelten einige Jahrhunderte vor Christus im Gebiet des heutigen Niederösterreich Wein kultivierten.Während der Besatzung durch die Römer fand eine starke Kultivierung und Auspflanzung von Wein auf beiden Seiten entlang der Donau statt. Diese Weinregionen haben heute so klingende Namen wie Wachau, kremstal, am Wagram, Wien und Karnuntum. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches war es die Aufgabe und Rolle der Klöster, Diazösen und Äbten, den Weinbau zu betreiben, zu verbessern und neue Reben hinzu zu fügen. Den Höhepunkt dieser Entwicklung verzeichnet man im 16 Jahrhundert, als der Weinbau die 3-fache Fläche von heute umfasste.Der Abstieg dieser Kultur war bedingt hauptsächlich durch Kriege, religiöse Konflikte, neue Gesetze aber nicht zuletzt auch durch das Aufkommen der Bierproduktion.

In der jüngeren Geschichte war Österreich mit dem sogenannten “Glykol Weinskandal konfrontiert (1985), der Die Weinverkäufe drastisch reduzierte und die Winzer zu einer Neuorientierung zwang. Die neue Generation von Winzern, oft die Töchter und Söhne der alten Generation besuchten Weinschulen wie Klosterneuburg, Krems oder Silberberg in Österreich, Montpellier oder Bordeaux in Frankreich, Geisenheim in Deutschland oder die Universität  Davis in Kalifornien. Die Jungwinzer waren durstig nach neuen Technologien und erlernten ihr neues Wissen im Ausland. Das neue Motto: Qualität ohne Kompromiss!

Das Resultat ist erstaunlich:

2002 fand eine Blindverkostung Grüner Veltliner gegen Chardonnay mit über 30 Weinen statt: die besten 4 Plätze erzielten österreichisch Wein und weitere 3 unter den besten 10. Blindverkostungen in Tokio, Wien Singapure etc zeigten ähnlich Erfolge trotz Teilnahme von renommierten Winzern wie Luis Latour, Jaddot, Gaja, Ramonet, Mondavi, Penfolds etc.

 

2009 erreichte ein “Blaufränkisch in Robert Parker’s “Wine Advucate” erstmals 95 Punkte (=extraordinary), was normalerweise nur französischen Crus vorbehalten war. Kurz spatter haben 3 Weißweine aus der Wachau 97 Parker Punkte bekommen. Seither spricht man insbesondere auf internationalem Niveau vom” östereichischen Weinwunder”.
 

WEINBAU IN ÖSTERREICH


Wie ein Winzer betonte: Es ist wichtig, die alte Tradition zu bewahren und behutsam weiterzuentwickeln mit einer sorgsamen Hand und ausgeprägten Leidenschaft.  Ziel unserer Arbeit ist es, die Einzigartigkeit jeder Traube und jedes Weingartens entsprechend hervorzuheben.

Folgende Fähigkeiten und Wissen sind von jedem Winzer gefordert:

 

  • Das Aussetzen der richtigen Sorte am hiefür besten Boden (terroir)

  • Die Wahl der optimalen Ernte

  • DieWahl der geeignetesten Vergärung und Lagerung

  • Bestmöglicher Einsatz der Anlagen und Geräte

FAKTEN

Der Weinbau in Österreich erstreckt sich über eine landwirtschaftliche Fläche von 51 000 Hektar. 70% der erzeugten Weine sind Weißweine. Damit liegt Österreich heute  volumenmäßig an17 Stelle der weinproduzierenden Länder – nach dem ersten Weltkrieg war Österreich noch an 3. Stelle gereiht.

Österreichs Winzer produzieren ca. 70%  Qualitätsweine, wobei 26 Weißwein- und 14 Rotweinsorten offiziell registriert sind. Aufgrund der klimatischen bedingungen warden diese Weine werden in 16 Weinregionen im Osten Österreichs produziert.  6000 Winzer bemühen sich um den österreichischen Weinbau, die meisten haben eine durchschnittliche Anbaufläche von knapp über 5 Hektar, was als gering betrachtet wird. Nur wenige Weingüter kpmmen auf 100 Hektar Anbaufläche und mehr.